Die Umsetzung

Wir sind eine Gruppe von zurzeit 12 Menschen, die in verschiedenen Teilen von Deutschland leben. Seit September 2017 gibt es regelmäßige Gemeinschaftstreffen, derzeit ca. alle 2 Monate für ein Wochenende (und einmal jährlich auch länger). Zum Austausch zwischen den Treffen gibt es zweimal im Monat Telefontreffen. Darüber hinaus haben wir verschiedene Arbeitsgruppen zu den anstehenden Themen. Wir sind dabei, eine Gründungs-gruppe zu bilden. Neue Mitglieder als Erweiterung unserer Gründungsgruppe sind herzlich willkommen.

Jetzt kommt ein Einblick in unsere Schatzkiste und Methoden, die wir anwenden und von denen wir uns inspirieren lassen.

Schatzkiste & Methoden

Was uns ausmacht, ist unsere Offenheit, uns zu begegnen, uns kennenzulernen und in gemeinsamen abgestimmten Prozessen, die Schritte zur Gemeinschaftsgründung zusammen zu gehen. Bei unseren Treffen setzen wir ein bewusstes und wertschätzendes Miteinander um, lernen uns näher kennen, arbeiten weiter an dem Gemeinschaftsprojekt und leben unsere universelle Spiritualität.

Wir bedienen uns vielfältiger Methoden aus dem Projektmanagement, der Gemeinschaftsbildung, einer universellen Spiritualität und weiteren, die uns gut tun. Wir benutzen die Methoden situativ und leben, vertiefen und erforschen unsere Vision schon an den gemeinsamen Wochenden. Dabei können sich die Methoden miteinander verweben und durchdringen. Wir planen auch immer Freiraum ein, um Zeit für das zu haben, was aus dem Augenblick heraus entstehen möchte.

Durch den Kompass für gemeinschaftliche Projektentwicklung nach Eva Stützel lassen wir uns in unserem Tun inspirieren. Weil wir diesen Kompass für sehr wertvoll halten, haben wir uns im Januar 2019 von Eva Stützel in Siebenlinden beraten lassen.

Das systemische Konsensieren ist ein konsensnahes Entscheidungsverfahren. Dabei wird der Lösungsvorschlag angenommen, der in der Gruppe die geringste Ablehnung erfährt (es gibt kein Veto). Wir experimentieren auch mit der Resonanzmethode (welcher Vorschlag erhält die größte Zustimmung), und versuchen, beides zu integrieren, indem wir bei einem starken Widerstand (einem Veto) einen neuen Vorschlag entwickeln.

Redestabrunden sind eine uralte archaische, nichthierarchische Methode des Redens und Gehörtwerdens. Alle Teilnehmenden in der Kreisrunde sind gleichwertig und haben die Möglichkeit, über ihre Ideen und Standpunkte, ihre innersten Wahrnehmungen und auch Bedenken zu einem bestimmten Thema zu sprechen und diesbezüglich auch gehört zu werden. Es spricht immer nur die Person, die den Redestab in der Hand hält, ohne zu kommentieren und zu diskutieren, die anderen hören respektvoll und mit offenen Herzen zu.

Gewaltfreie Kommunikation ist eine Sprache der Verbindung, des Mitgefühls und des Lebens. Die Schuldfrage wird ersetzt durch die Frage nach den dahinterliegenden Bedürfnissen aller Beteiligten. So wird der Weg frei gemacht für eine Konfliktlösung ohne Verlierer und für erfüllende Beziehungen.(Dabei geht es nicht darum, nett zu sein, sondern authentisch die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu vertreten und sich zugleich mit den Bedürfnissen und Wünschen des Gegenüber zu verbinden.)

WIR-Forum – dies haben wir bisher als Minutenforum bei Eva Stützel in Siebenlinden kennenlernt.

„Im-Dreieck-Tanzen“ ist eine  körperbetonte Methode, bei der wir durch die Erforschung von Polaritäten Lösungen für ein persönliches Thema finden können. Wir haben dies bei Susanne Sirringhaus gelernt.

 

Universelle Spiritualität

Die Tänze des Universellen Friedens  – auch Friedenstänze genannt – sind ein freudiger, multikultureller Weg, um in uns und anderen das Herz zu berühren. Durch sie tauchen wir ein in die innere Weisheit von Hinduismus, Buddhismus, Juden-, Christen- und Zoroastertum, Islam, Sufismus, sowie in die Traditionen der Kelten, der Ureinwohner Amerikas, Afrikas und die Zeit der „Großen Mutter“, die im Nahen Osten angerufen wurde. Die Friedenstänze wurden von Samuel L. Lewis (1896-1971) entwickelt, einem Sufi-Lehrer und Zen-Meister.

Musik spielt bei uns eine wichtige Rolle. Zu Gitarre und Rhythmus-instrumenten oder auch ohne Begleitung singen wir Lieder und Mantren aus unterschiedlichen spirituellen Traditionen, Come-together-Songs, Kanons und was uns sonst noch einfällt. Oft singen wir vor den Mahlzeiten, vor gemeinsamen Arbeitsabschnitten oder auch mal spontan beim Kochen oder Spazierengehen. Und natürlich gehören die Lieder auch zu den Tänzen des Universellen Friedens und zu den Universellen Gottesdiensten.

Gemeinsame Meditation – z.B. Sitzen in Stille oder eine kurze Stille nach manchem Beitrag in der Runde, eine Atemmeditation oder eine universelle oder aus einer spirituellen Richtung kommende angeleitete Meditation

Universeller Gottesdienst – Wir feiern den Reichtum der religiösen und spirituellen Vielfalt und betonen zugleich das Einende und Gemeinsame aller Wege, die Eine Quelle, aus der alle Traditionen hervorgegangen sind, und die Eine Menschheitsfamilie, zu der wir alle gehören. Mit inspirierenden Texten, live begleiteten Gesängen Und Tänzen aus den verschiedenen Traditionen, das Körper, Herz und Seele berühren und dich auf deinem eigenen Weg bereichern möchte.

 

Zusammen Feiern

Kräuterheil- und Kochkunst

Wertschätzungsrunde: Wie nehmen wir die Anderen wahr? Welche Eigenschaften und Aspekte dieser Person schätzen wir besonders? Mit welchen Fähigkeiten bereichert dieser Mensch unsere Gemeinschaft?

Rote-Nasen-Clownerie:  Wir haben dies bisher einmal bei einem Treffen gemacht, und wollen es bei den nächsten Treffen auch wieder einsetzen. (Aus dem spontanem Auftritt: jetzt – hier – mit Hand und Fuß;  Tukki tukki – poi poi – plimm plimm;  O sole mio.)

Gemeinsames Relaxen, Spazierengehen, (freies) Tanzen und Leben genießen

Mit dem Dragon Dreaming begannen wir unser Projekt. In den ersten beiden Treffen stimmten wir uns mit einem Traumkreis tief auf unser gemeinsames Projekt ein.